Pelletheizungen tragen dank tiefem Feinstaub-Ausstoss zur Luftreinhaltung bei

Saubere Verbrennung mit Pelletheizungen

Dank der normierten Brennstoffqualität und der modernen Anlagentechnik ist mit Pelletheizungen eine sehr saubere Verbrennung möglich. So unterschreiten Pelletheizungen beispielsweise den Feinstaub-Grenzwert der Luftreinhalteverordnung um die Hälfte. Feinstaub und Russ entstehen oft, wenn die Temperatur bei der Verbrennung zu niedrig oder der Brennstoff feucht ist. Pellets haben einen sehr tiefen Feuchtigkeitsgehalt. Die automatische Verbrennung erlaubt eine optimale Kontrolle der Temperatur und des Abbrennprozesses. Dank diesen Eigenschaften ist der Ausstoss an Russ und Feinstaub bei Pelletheizungen rund 400-mal geringer als bei einem offenen Feuer, z.B. in einem Cheminée.

Da häufiges An- und Abschalten einer Heizung die Emission von Feinstaub erhöht, ist es wichtig, dass die Heizung bestmöglich reguliert wird. Moderne Pelletheizungen können ihre Leistung stark modulieren, eine 10-kW-Heizung kann beispielsweise mit 4 kW Leistung kontinuierlich betrieben statt bei voller Leistung ein- und ausgeschaltet werden.

Heizungen, die über ein Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz verfügen, erfüllen die höchsten Anforderungen bezüglich Lufthygiene. Das Qualitätssiegel gewährleistet, dass die Feuerungen bei korrektem Betrieb einen hohen Wirkungsgrad erzielen und tiefe Emissionen aufweisen.

Die Grafik zeigt die grossen Unterschiede der Feinstaubemissionen verschiedener Holzheizungen. Feinstaub aus Pelletheizungen (ganz links) bestehen hauptsächlich aus wasserlöslichen Salzen. Untersuchungen der Toxizität und der Karzinogenität deuten darauf hin, dass die Partikelsalze für den menschlichen Organismus um mehr als den Faktor fünf weniger schädlich sind als Dieselruss.

Liste der Holzheizungen mit Qualitätssiegel.
Sie finden die Pelletheizungen ab Seite 20.

Luftreinhalteverordnung (LRV)
In der Luftreinhalteverordnung des Bundes sind die Emissionsgrenzwerte und Messpflichten für Pelletheizungen festgelegt.