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Mit vereinten Kräften gegen den Klimawandel

Um unser Klima steht es schlecht – deshalb ist schon bald wieder die nächste Klimademo geplant. Denn obwohl die Hiobsbotschaft mittlerweile bei fast allen angekommen ist, lassen die Taten weiterhin auf sich warten. Die Frage lautet daher: Was können wir tun, damit die Klimaziele der Energiestrategie 2050 nicht nur Worte bleiben, sondern Taten folgen?

Kartonschilder mit selbstgemalten Pinguinen werden von Kindern in die Höhe gehalten, Jugendliche tragen Banner mit prägnanten Slogans vor sich her und hie und da schallt es fordernd aus einem Megafon, das kämpferisch in die Luft gestreckt wird: Am 28. September steht die nächste Klimademo in Bern an.

Die Forderungen sind klar: Die Klimapolitik soll endlich konsequent unsere Lebensgrundlage schützen. Der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas muss vorangetrieben werden – auch auf dem Schweizer Finanzplatz. Ausserdem wird eine Klimagerechtigkeit gefordert, die nicht nur die Schweiz umfasst, sondern weltweit zum Tragen kommt. So steht es auf der offiziellen Webseite der Klimademo.

Von der Strassendemo in die beheizte Stube

Die Forderungen richten sich an die Politiker*innen in Bern, in den Kantonen und Gemeinden. Doch nicht nur sie, auch jede*r einzelne kann und soll etwas für den Schutz des Klimas unternehmen. Welche Möglichkeiten gibt es – und was bringen sie? Um diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf die Statistik: Die Hälfte des CO2-Ausstosses der Schweiz entsteht durch unsere Heizungen und Kühlsysteme. Der Verkehr verursacht einen weiteren Drittel der Emissionen. Beim Heizen von Gebäuden und beim Warmwasser liegt also ein sehr grosses Potenzial: Ölheizungen stehen immer noch fast in jedem zweiten Haus. Wer seine Einfamilienhaus-Heizung jetzt von Öl auf erneuerbare Energien wie Holzpellets umstellt, spart über die nächsten 20 Jahre – der Lebenszeit einer Heizung – rund 120 Tonnen CO2 ein. Und genau diese nächsten 20 Jahre sind auch die wichtigsten, wenn es darum geht, unsere Erde vor dem Klimakollaps zu bewahren! Der erfreuliche Nebeneffekt: Auch die Heizkosten werden dabei tiefer. Mehr dazu auf dem CO2-Rechner.

Pellets als effizienter Brennstoff

Holzpellets sind nahezu CO2-neutral. Bei ihrer Verbrennung wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie der Baum während seiner Wachstumsphase aufgenommen hat. Die Bilanz der Treibhausgas-Emissionen besteht daher lediglich aus den Treibhausgasen, die bei der Holzernte, während des Transports, bei der Produktion und der Anlieferung freigesetzt werden. Die Herstellung von Pellets – von der Holzernte bis zum Pressvorgang – braucht wenig Energie. Falls der Rohstoff, das Sägemehl oder die Hackschnitzel, getrocknet werden müssen, geschieht das mit erneuerbarer Energie und nicht mit Erdgas oder Erdöl. Diese Trocknungsenergie geht nicht verloren, sondern sie bleibt zum Grossteil im erhöhten Heizwert der Holzpellets erhalten. 

Pellets sind kompakte Energiebündel mit hohem Energieinhalt. Darum fällt der Transport auch nicht so stark ins Gewicht. Pro 100 km Fahrstrecke mit dem LKW beträgt der Energieaufwand weniger als 1% des Heizwerts. Anders als bei fossilen Energien ist das Rohmaterial für Holzpellets bei uns in der Nähe vorhanden, was die Transportwege für die Herstellung besonders kurz macht. 

Es zeigt sich also: Wer aktiv die Energiewende unterstützen will, kann seinen Beitrag dazu leisten, indem er auf eine Pelletheizung umsteigt. Denn die grosse Veränderung beginnt jetzt – zu Hause in der warmen Stube.

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