News

Mit Holzpellets zur Energiestrategie 2050

Das wohligwarme Zuhause ist schon länger auch eine politische Angelegenheit: Man hört und liest von Energiegesetzen, CO2-Abgaben und Förderbeiträgen für erneuerbare Energien. Doch wie hängt die Energiestrategie 2050 im Detail mit dem Heizen zusammen? Und was kann jede Einzelperson unternehmen, um dieses Vorhaben zu unterstützen?

Vor rund zwei Jahren wurde vom Volk die Energiestrategie 2050 angenommen. Mit diesem Massnahmepaket soll in den nächsten Jahrzehnten bis 2050 das Schweizer Energiesystem langfristig umgebaut werden. Die zentralen Ziele sind der Ausstieg aus der Atomenergie, die Senkung des Energieverbrauchs und die Steigerung der Energieeffizienz. Die erneuerbaren Energien aus der Schweiz müssen ausgebaut werden und es dürfen keine zusätzlichen Kernkraftwerke gebaut werden. Schön und gut. Doch wie sieht es mit der tatsächlichen Umsetzung dieser Vorsätze aus?

Heizen ist nicht gleich Heizen

Eine Strategie ist zuallererst eine theoretische Angelegenheit. In der Praxis wird oft klar, dass einige Aspekte angepasst werden müssen. So auch im Fall der Energiestrategie 2050: Der Fokus des Massnahmepakets lag nämlich vor allem auf der Stromgewinnung und der Senkung des Energieverbrauchs. Das Thema Heizen ist jedoch mindestens genauso wichtig, wird doch fast die Hälfte des Schweizer Energiebedarfs für die Wärmegewinnung eingesetzt. Dass diese 50% des Energieverbrauchs ebenfalls in den Fokus rücken, dafür setzt sich die Wärme Initiative Schweiz ein, bei der proPellets.ch Mitglied ist.

Auch beim Heizen kann mit Gebäudeisolationen und effizienteren Geräten der Energieverbrauch stark gesenkt werden – um 40% bis 2050 lautet das Ziel. Ebenso wichtig ist die Quelle der Wärme: Öl- und Erdgasheizungen erwärmen das Klima und müssen baldmöglichst durch solche ersetzt werden, die auf erneuerbaren Energien basieren.

Viele setzen heute auf Wärmepumpen, die eine sehr saubere Lösung sind, wenn sie mit Ökostrom betrieben werden. Ihr Nachteil ist, dass sie einen beachtlichen Stromverbrauch aufweisen. So braucht eine Wärmepumpe 40–50 Mal soviel Strom wie eine Pelletheizung.

Ausgerechnet im Winter ist die Versorgung mit sauberem Ökostrom jedoch knapp. Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken muss bereits jetzt in die Schweiz importiert werden. Es ist nicht im Sinne der Energiestrategie, dass wir in Zukunft noch mehr «fossilen» Strom importieren. Wir sollen uns selbst mit erneuerbarer Energie versorgen.

Mit Pellets CO2-neutral heizen

Hier kommen die Pelletheizsysteme ins Spiel: Die aus Holzresten hergestellten Pellets stehen einerseits das ganze Jahr hindurch lokal zur Verfügung. Andererseits ist Heizen mit Holzpellets CO2-neutral. Denn bei der Verbrennung der kleinen Energiebündel wird nur so viel CO2 abgegeben, wie beim Wachsen des Baumes aufgenommen wurde.

Heizen mit Holzpellets ist demnach nicht nur günstig und komfortabel, sondern auch ökologisch und effizient. Machen Sie mit: Heizen Sie mit Pellets und werden Sie Teil der Energiestrategie 2050.

5 Gründe, wieso Pelletheizsysteme hinsichtlich der Energiestrategie 2050 die beste Wahl sind:

  1. Pellets bestehen aus lokal verfügbarem Holz und können daher über kurze Transportwege direkt bis zu ihrer Pelletheizung geliefert werden.

  2. Die kleinen Energiebündel sind ein Recyclingprodukt der einheimischen Holzindustrie. Dieses Produkt für die hiesige Wärmeproduktion zu nutzen, ist deshalb besonders sinnvoll.

  3. Die Pelletheizung ist – im Gegensatz zur Wärmepumpe – auf fast keinen Strom angewiesen, um Wärme zu produzieren.

  4. Heizen mit Holzpellets ist CO2-neutral: Beim Verbrennungsprozess wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie beim Wachsen des Baumes aufgenommen wurde.

  5. Mit dem transparenten und unabhängigen Zertifizierungssystem von ENplus® wird der gesamte Prozess nachverfolgt. So wird die Qualität wirklich garantiert – von der Produktion der Pellets bis zu deren Lieferung.

Wir verwenden Cookies auf unserer Webseite. Wenn Sie auf der Webseite bleiben, stimmen Sie der Nutzung von Cookies zu. Weitere Details erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Akzeptieren