FAQ

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Was sind Pellets?

Der Hausbesitzer von heute denkt umweltbewusst und ist seiner Zeit gerne einen kleinen Schritt voraus. Er stellt höchste technische Ansprüche und will beim Platz statt beim Komfort sparen. Und vor allem hat er keine Zeit. Dass ihm nun geholfen werden kann, ist einem neuartigen Holzbrennstoff zu verdanken:den Pellets! Zur Herstellung der kleinen, 5 bis 10 Millimeter langen und zylinderförmigen Pellets werden Sägemehl und Hobelspäne aus der holzverarbeitenden Industrie getrocknet, unter hohem Druck durch ein Sieb gepresst und anschliessend auf die gewünschte Länge geschnitten. Dank der natürlichen Bindungseigenschaften des Holzbestandteils Lignin sind keinerlei Bindemittel oder Zuschlagsstoffe notwendig. Die Dichte von Pellets ist je nach Holzart 1,5 bis 2 mal höher als diejenige von Stückholz. 2 Kilogramm Pellets ersetzen 1 Liter Heizöl; ein Kubikmeter geschütteter Pellets weist also etwa den gleichen Heizwert auf wie 320 Liter Heizöl und benötigt für die Lagerung nur etwa doppelt soviel Platz. Pellets können entweder in Zimmeröfen oder in Zentralheizungskesseln verheizt werden.

Liste der Pelletshersteller und Vertreiber.

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Bleiben Pellets langfristig günstig?

Ganz allgemein kann davon ausgegangen werden, dass die Ära billiger Energie zu Ende ist. Von den erwarteten Preissteigerungen für Energie werden aber die sich verknappenden fossilen Energieträger stärker betroffen sein als die erneuerbaren. 

Pelletpreise sind wie die Preise aller Produkte abhängig von der Entwicklung von Angebot und Nachfrage und daher auch Schwankungen unterworfen. Im Jahr 2006 kam es für kurze Zeit zu erheblichen Preissteigerungen, über die in den Medien breit berichtet wurde. Viele glauben bis heute, dass die Pelletpreise stark gestiegen sind. Das ist nicht der Fall. Pellets sind im Vergleich mit anderen Energieträgern äusserst preisstabil. Der Preis für eine Kilowattstunde Endenergie aus Pellets bewegte sich in den letzten vier Jahren nie ausserhalb des Preisbandes zwischen 7 und 9 Rappen. Die Preisstabilität von Pellets verschafft den Verbrauchern Kostensicherheit. 

 

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Langfristiges Potential von Holzpellets?

Heute (2009) benötigen die in der Schweiz installierten Pelletfeuerungen insgesamt rund 124'000 Tonnen Pellets pro Jahr. Der Sägereiverband Holzindustrie Schweiz schätzt, dass in den Schweizer Sägewerken jährlich 215'000 Tonnen Sägemehl und Hobelspäne anfallen. Diese könnten theoretisch alle zu Pellets verarbeitet werden. Ausserdem erschöpft sich der Rohstoff für Pellets noch lange nicht im Restholz aus der ersten Holzverarbeitungsstufe. Auch aus anderen Holzsortimenten können Pellets hergestellt werden (Schnitzel, Wald- und Flurholz). Wir nutzen heute also erst einen Bruchteil des tatsächlichen Potentials.

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Verursachen Pelletheizungen Feinstaub?

Ja, Pelletheizungen verursachen Feinstaub. Allerdings nur in sehr geringen Mengen. Im Vergleich zu konventionellen Stückholzheizungen alter Bauart konnte die Emission von Feinstaub bei modernen Pelletheizungen um 95 % reduziert werden. Das bedeutet, dass aus dem Kamin einer modernen Pelletheizung pro Jahr nur etwa 1 kg Holzasche in Form feiner Staubpartikel entweicht.

Der grösste Verursacher von Feinstaubemissionen ist der Verkehr. Derzeit stammen insgesamt weniger als ein Tausendstel der Feinstaubemissionen in der Schweiz aus Pelletheizungen. Da es sich bei diesem Staub um wasserlösliche mineralische Salze handelt, und nicht um Russpartikel, sind diese auch als wesentlich unproblematischer einzustufen als z.B. Dieselruss.

Feinstaub ist insbesondere bei sogenannten Inversionslagen ein Problem, wenn in den landschaftlichen Senken kalte und schwere Luft liegenbleibt und sich ein sogenannter Kaltluftsee bildet, über den wärmere Luftmassen hinweggleiten. Zwischen der kalten Luft unten und der warmen Luft oben findet kaum noch ein Austausch statt, so dass sich Schadstoffe im Kaltluftsee anreichern. Ausgeprägte Inversionslagen bilden sich besonders bei Hochdrucklagen im Winter. In den Bergen hat man dann meist gute Fernsichten und eitel Sonnenschein, während es unten grau bleibt. Mit dem Durchgang einer Warm- oder Kaltfront wird der Kaltluftsee ausgeräumt und die Luftqualität steigt deutlich an. 

News

Günstiger Zeitpunkt für den Einkauf von Holzpellets

Günstiger Zeitpunkt für den Einkauf von Holzpellets

10.06.2010 Von: proPellets.ch c/o Holzenergie Schweiz

Jetzt Preisvorteile der einheimischen Energie nutzen: günstiger Zeitpunkt für den Einkauf von Holzpellet

Vor rund 15 Jahren wurde die erste Pelletheizung der Schweiz installiert. Heute heizt bereits eine Das Heizen mit Holzpellets erfreut sich zunehmender Beliebtheit – ganz zum Vorteil von Klima, Volkswirtschaft und Wald sind in der Schweiz etwa 15'000 Pelletheizungen in Betrieb. Keine CO2-Abgaben auf den klimaneutralen Holzbrennstoff und die kurzen Transportwege für die einheimische Energie machen Holzpellets zu einer sinnvollen Alternative. Im Unterschied zu den starken Preisschwankungen anderer Energien, sind die Kosten für Holzpellets in den vergangenen Jahren ziemlich stabil geblieben. Ein weiterer Vorteil der gepressten Sägemehlstäbchen ist, dass die Verbraucher ganz gezielt Preisvorteile ausnutzen können, wenn sie die Pellets zum richtigen Zeitpunkt einkaufen. 

Jeweils im Sommerhalbjahr erreichen die Pelletpreise den Jahrestiefstpreis. Das liegt daran, dass in langen, kalten Wintern wie dem vergangenen viele Lager noch während der Heizperiode nachgefüllt werden müssen, wodurch die Lagerbestände der Pelletproduzenten und –händler zurückgehen. Wenn in den Sägereien der Holzeinschnitt nach dem Winter wieder hochgefahren wird, läuft die Pelletproduktion auf Hochtouren. Dann erlaubt es die gute Versorgungslage mit dem Rohstoff Sägemehl die Produktionskapazitäten der Pelletwerke besser auszulasten und die Pufferlager wieder bis zum Rand zu füllen. Die saisonalen Preisunterschiede sind folglich darauf zurückzuführen, dass im Sommerhalbjahr mehr Pellets angeboten als nachgefragt werden. 

Ein frühes Nachbestellen der Verbraucher ist für alle Marktteilnehmer vorteilhaft: Die Produzenten profitieren von einer optimalen Bewirtschaftung der Pufferlager und können damit auch ihre Kapazitäten besser auslasten. Die Händler und Lieferanten von Holzpellets freut es, wenn sie Lieferungen in der warmen Jahreszeit ausführen können. Die Verbraucher spüren den Vorteil einer frühen Nachbestellung direkt in ihrem Portemonnaie, wie die Preisentwicklung der letzten Jahre zeigt (siehe Grafik). Zögern die Verbraucher mit dem Nachbestellen bis zum Beginn der neuen Heizsaison, verschenken sie den sommerlichen Preisvorteil ungenutzt. Pro Tonne betrug dieser für die Jahre 2007-2009 durchschnittlich 13.50 Franken bzw. 3,5% gegenüber dem Winterpreis. 

Wer clever heizt, heizt mit Pellets und die cleversten Pelletverbraucher füllen ihre Lager im Sommerhalbjahr auf.

 

Über Holzenergie Schweiz

Die Dachorganisation der ganzen Holzenergiebranche wurde 1979 gegründet und wird von den Verbänden der Wald- und Holzbranche, den Heizungsherstellern, den Bundesämtern für Energie BFE und für Umwelt BAFU getragen. Der Verein fördert den sinnvollen, umweltgerechten und effizienten Einsatz der Holzenergie und ist erste Anlaufstelle für alle an der Holzenergie interessierten Kreise. www.holzenergie.ch 

 

Über proPellets.ch

proPellets.ch ist die Interessengemeinschaft der Schweizer Pelletbranche mit Mitgliederunternehmen aus den Geschäftsbereichen Produktion und Handel mit Holzpellets sowie dem Verkauf und Import von Pellet-Heizanlagen. Auf der Geschäftsstelle von Holzenergie Schweiz ist proPellets.ch als eigenständige Abteilung für alle Fragen rund um Pellets in die Dachorganisation der Holzenergiebranche integriert. www.propellets.ch

Kontakt:

proPellets.ch
c/o Holzenergie Schweiz
Neugasse 6
8005 Zürich

Tel: 044 250 88 12
info(at)propellets(dot)ch