PP Header-Matrize

Pellets

Herstellung

Der Rohstoff, Sägemehl und Hobelspäne, muss gemäss den Vorgaben der Luftreinhalteverordnung (LRV) naturbelassen sein und wird ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln gepresst.

Dass die Pellets nicht auseinanderfallen, ist dem Lignin zu verdanken, einem natürlichen Bestandteil des Holzes. Durch den Pressvorgang wird dieses Lignin mobilisiert und hält die Pellets zusammen.  Der einzige Zusatzstoff, der zum Einsatz kommen kann, ist pflanzliche Stärke. Die Stärke dient jedoch ausschliesslich als Hilfsmittel für den Pressvorgang. 

Dieser Rohstoff darf nicht mit Altholz verwechselt werden, welches nur in dafür ausgerichteten und mit Filter versehenen Anlagen verbrannt werden darf.  Altholz z.B. von Gebäudeabbrüchen oder alte Möbel etc. gelangen nicht in die Pelletsproduktion. Die Produzenten führen Qualitätskontrollen ihres Ausgangsmaterials durch, Altholz würde bei diesen Kontrollen auffallen. 

Das kontrollierte Ausgangsmaterial wird je nach Bedarf getrocknet. Dafür kommt häufig Abwärme aus dem eigenen Betrieb (z.B. eigene Holz-Heizzentrale) zum Zug. Nach der Trocknung wird das Material von Fremdanteilen gereinigt. Ein Stein beispielsweise wäre fatal für die ganze Produktionskette. In der Hammermühle wird das Material auf die benötigte Grösse zerkleinert, danach wird es unter hohem Druck durch eine Matrize gepresst. Die dabei entstehende Wärme löst das holzeigene Lignin, welches das Pellet in der Zylinderform zusammenhält. Chemische Zusätze sind keine nötig. Falls erforderlich, wird beim Pressvorgang ein Presshilfsmittel eingesetzt, dafür ist jedoch nur natürliche Stärke zugelassen, da diese bei der Verbrennung keine zusätzlichen Schadstoffe emittiert. Nach dem Pressen kühlen die Pellets ab und werden in einem Silo zwischengelagert, bis sie entweder mit dem Silofahrzeug zum Kunden gebracht oder in Säcke verpackt werden.

 

 

Matrize wie sie in einer Pelletpresse eingesetzt wird